Euthanasie-Opfer

Im Gedenken an die Opfer der Psychiatrie im Nationalsozialismus

Die Gedenktafel für die Opfer der NS-Psychiatrie, heute als Euthanasieopfer bezeichnet, wurde am 31. März 1998 im Bezirkskrankenhaus enthüllt. Sie befand sich zunächst in der Kapelle und wurde nach dem Bau des Therapiezentrums dort im Eingangsbereich an der Wand angebracht. Die Steintafel aus Fichtelgebirgsgranit enthält nur eine knappe, allgemein gehaltene Inschrift und keine Namen.

Inzwischen hat sich die Forschung intensiv mit den Opfern des nationalsozialistischen Euthanasieprogrammes beschäftigt und es sind nach zwanzig Jahren mehr Informationen bekannt.

Die Bayreuther Heil- und Pflegeanstalt ist bereits 1940 aufgelöst worden. Die 552 Patienten wurden in andere Anstalten verlegt. Direkte Transporte von Bayreuth in Tötungsanstalten fanden somit nicht statt. Aus den anderen Anstalten wurden aber, soweit bisher aus Recherchen des Bezirkskrankenhauses bekannt ist, mindesten 233 ehemalige Bayreuther Patienten in Tötungsanstalten abtransportiert.

Gedenktafel für die Euthanasieopfer
Standort

Bezirkskrankenhaus
An der Wand im Eingangsbereich des Therapiezentrums
Nordring 2,

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