Gedenkbuch

Der Kulturausschuss des Bayreuther Stadtrats beschloss am 8. Juli 2013 eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung und Erweiterung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Das Internet-Gedenkbuch soll alle Personen beinhalten, die direkter oder indirekter Gewalt zum Opfer fielen. Letzteres betrifft eine große Anzahl der NS-Opfer: sie starben an den Folgen ihrer Inhaftierung, man ließ sie bewusst verhungern oder verweigerte ihnen auch einfachste medizinische Hilfe.

Der Bezug zu Bayreuth wurde in dem Gedenkbuch weit gefasst. Es sind Personen aufgenommen, die in Bayreuth geboren und aufgewachsen sind, aber dann anderen Orten ihren Lebensmittelpunkt hatten und zu Opfern wurden, ebenso aber Personen, die sich freiwillig oder unter Zwang in Bayreuth aufhielten, hier zu Tode kamen und hier begraben sind.

Die Forschungsarbeiten zu den Bayreuther NS-Opfern sind noch nicht abgeschlossen. Das Internet-Gedenkbuch ermöglicht und benötigt eine Fortschreibung durch weitere Recherchen. Doch auch in der nun vorliegenden noch unvollständigen Form soll es die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft vor dem Vergessen bewahren.

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